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Gefahren für die Security bei einem Geldtransport

November 6th, 2008 · No Comments

Ein Geldtransport wird häufig von einer Security durchgeführt. Egal, ob nun Bankautomaten wieder aufgefüllt werden sollen, oder ob von einer großen Firma das Tagesgeschäft abgeholt werden soll. Die Security muss ständig wachsam sein und sich konzentrieren. Der kleinste Fehler und das Geld ist weg. Meistens haben die Mitarbeiter den Koffer, der das ganze Geld beinhaltet, an ihrem Handgelenk so befestigt, dass dieser nur mit einem Sicherheitscode oder einem Schlüssel wieder entfernt werden kann.

Doch nicht nur das Transportieren des Geldes von und zu dem Transporter bringt Gefahren mit sich. Auch das Fahren des Transporters löst häufig einen Adrenalinstoß bei dem Fahrer der Security aus. Wird zum Beispiel ein Geldtransporter von einem anderen Auto verfolgt, muss der Fahrer die Zentrale verständigen. Die Zentrale überprüft dann das Kennzeichen des Autos, ob dies eventuell als gestohlen gemeldet ist. Oft wird dann auch ein weiterer Mitarbeiter der Security, der zivil unterwegs ist, gerufen, um den „Verfolger“ zu überholen. Somit ist der weitere Mitarbeiter direkt hinter dem Transporter und sorgt dafür, dass der Verfolger abgebremst wird.

Wenn jedoch der Transporter der Security unter der Fahrt einen Schaden hat und nicht mehr weiter fahren darf, dürfen die Mitarbeiter nicht einfach den ADAC rufen. Sie müssen die Zentrale verständigen und so lange im Wagen bleiben, bis ein Ersatz-Transporter vor Ort ist. Die Mitarbeiter müssen hierbei auch darauf achten, dass sich kein anderer in der Nähe des Transporters befindet. Der neue Transporter parkt sich dann direkt neben den defekten Transporter, um die Gefahr der Übergabe des Geldes so gering wie möglich zu halten. Erst wenn die Mitarbeiter mit dem Geld im neuen Transporter wieder weitergefahren sind, kann der weitere Mitarbeiter der Security, der den neuen Transporter gebracht hat, den ADAC rufen und den Wagen reparieren oder abschleppen lassen.